Sonntag, 17. Januar 2016

Gedanken-Inventur: Sortieren, loslassen und ausrichten auf 2016


Die ersten 17 Tage des neuen Jahres sind bereits ins Land gezogen. Zeit, um mal kurz inne zu halten und festzustellen, wie wir in 2016 gestartet sind und was uns im Moment beschäftigt. Was haben wir im alten Jahr zurückgelassen? Was haben wir mitgenommen, das wir noch loslassen möchten? Und was haben wir uns für das neue Jahr vorgenommen?

Soviel vorab: Ich habe mir über den Jahreswechsel auch Gedanken zur zukünftigen Ausrichtung meines Blogs hier gemacht und beschlossen, dass ich jeden Monat gerne unter ein bestimmtes Fokus-Thema stellen möchte. Da unsere Gedanken der Ursprung von allem sind, dachte ich, dass das auch ein guter Start für Januar ist. Daher geht es in meinem heutigen Blogbeitrag um eine Art innerliche Gedanken-Inventur. Also darum, wie ihr eure momentanen Gedanken sortieren, Altlasten loslassen und euch auf eure Wünsche und Ziele in 2016 ausrichten könnt.

Gedanken-Inventur: Altlasten sortieren und loslassen

Aus meiner Sicht sind die ersten Tage im neuen Jahr immer eine gute Möglichkeit zum Aufräumen - gerade auch zum innerlichen Ausmisten! Und falls wir uns mal nicht gleich dazu aufraffen können, bekommen wir manchmal auch etwas unfreiwillig Unterstützung ;-) Mich hat beispielsweise gleich zu Jahresbeginn die Erkältungswelle gepackt. So habe ich mir in diesen Tagen viel Ruhe gegönnt und hatte ganz entspannt Zeit, das vergangene Jahr nochmals Revue passieren zu lassen.

Aber auch ohne Erkältung könnt ihr euch jederzeit einfach hinsetzen, vielleicht dazu eine Kerze anzünden, und eure Gedanken im Rahmen einer kleinen Mediation beobachten:

  • Was geht euch gerade durch den Kopf?
  • Gibt es Momente, Ereignisse oder Fragen, die euch noch aus 2015 beschäftigen?

Manchmal ist es auch ganz hilfreich, diese Gedanken aufzuschreiben. Gerade wenn euch im Moment viel durch den Kopf geht und ihr das Gefühl habt, das alte Jahr noch nicht ganz losgelassen zu haben. Vielleicht helfen euch beim Aufschreiben und Sortieren eurer Gedanken auch noch folgende Fragen weiter:
  • Für welche Menschen,Situationen oder Gegebenheiten in 2015 bin ich besonders dankbar?
  • Was hat mich belastet oder war schwierig? 
  • Welche Gedanken und Gefühle möchte ich ggf. loslassen, um 2016 frisch und frei angehen zu können?
Aus eigener Erfahrung kann ich wirklich berichten, dass es sehr hilfreich war, das alles auch tatsächlich für mich aufzuschreiben. Meine Empfehlung ist, das auch auf zwei getrennten Zetteln festzuhalten. Also zum einen das, wofür ihr dankbar seid. Und zum anderen das, was euch belastet (hat) und ihr loslassen möchtet. Symbolisch könnt ihr den zweiten Zettel beispielsweise am Schluss auch verbrennen und somit eure Altlasten "in Rauch aufgehen" lassen.

Ziele, Wünsche und Visionen in den Blick nehmen

Mindestens genauso wichtig wie der Rückblick auf Vergangenes ist aus meiner Sicht aber auch der Blick nach vorne. Welche Ideen, Pläne und Ziele habt ihr momentan im Kopf? Und welchen insgeheimen Wünsche oder Visionen möchtet ihr in 2016 einen Schritt näher kommen? 

Das fängt beim noch so kleinsten guten Vorsatz an - zum Beispiel mehr Sport zu machen oder sich gesünder zu ernähren - und reicht bis zu den schon lange in uns schlummernden Herzenswünschen. 

Eine geniale Übung, die ich euch wirklich ans Herz legen möchte, ist das Herzenswünsche-Brainstorming. Ich hatte diese Methode schon im Dezember 2014 hier in diesem Blog vorgestellt und als Monatsexperiment fast täglich meine Herzenswünsche in meinem Tagebuch festgehalten.

Als ich mich jetzt Anfang Januar wieder mit meinen Wünschen und Visionen für 2016 beschäftigt habe, habe ich erstmals auch wieder meine Herzenswünsche von damals durchgelesen und bin beim Durchblättern meines Tagesbuchs regelrecht ungläubig erstarrt. Denn das Meiste hat sich zwischenzeitlich tatsächlich erfüllt! Das hat mich darin bestärkt, auch meine Ziele, Wünsche und Visionen für das kommende Jahr wieder schriftlich festzuhalten und sie dadurch richtig zu "verinnerlichen".

Positive Affirmationen für 2016

Eine witzige, persönliche Geschichte, die ich euch gerne noch zum Schluss dieses Blogbeitrags erzählen möchte dreht sich um das Thema positive Affirmationen für 2016. Zu Beginn des neuen Jahres habe ich mir auch Gedanken gemacht, mit welcher inneren, lebensbejahenden Grundhaltung ich gerne ins neue Jahr starten würde. 

Nach einigen Tagen hat sich bei mir folgender Satz herauskristallisiert: "2016 wird mein Jahr!". Was auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich spektakulär wirkt, trifft für mich doch aber den Kern und ist auf alle Lebensbereiche ausgerichtet. Zufrieden und glücklich, dass ich meine positive Affirmation gefunden hatte, habe ich sie mir gleich mit Kugelschreiber auf den Kalender neben meinem Bett notiert. Innerlich dachte ich aber: Das solltest Du Dir noch viel größer und farbig ausdrucken und irgendwo hinhängen. 

Bildquelle: Targobank
Und prompt erreicht mich zwei Tage später die Werbekarte einer größeren Bank aus Düsseldorf, die genau diese Affirmation vorne abgedruckt hat. Als ich die Karte aus dem Briefkasten gefischt habe, musste ich erst mal kopfschüttelnd lachen - als ob jemand meine Gedanken gehört hätte ;-) Jedenfalls steht die Karte jetzt gut sichtbar neben meinem Computer und erinnert mich jeden Tag daran, dass 2016 mein Jahr werden wird. Ich freu mich schon drauf :-)

Habt ihr bestimmte Affirmationen, gute Vorsätze oder Wünsche für das neue Jahr? Das wichtigste ist, dass ihr euch bewusst macht, welche Gedanken in euch schlummern. Und dann wünsche ich euch von Herzen, dass sie in Erfüllung gehen mögen! 

Kommentare:

  1. Darauf einen meiner Lieblingssongs
    https://www.youtube.com/watch?v=DiVYo_p8gKQ

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    1. Danke für den tollen Song, den kannte ich noch gar nicht! Perfekt auch zum Einstimmen in die neue Woche ;-)

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