Freitag, 4. Juli 2014

Mein Monatsexperiment: Schreibende Selbstreflexion

In meinem Monatsexperiment für Juli beschäftige ich mich mit etwas, was ich von Herzen gern tue: Mit dem Schreiben. Dazu animiert hat mich "Flow" - ein relativ neues Mindstyle-Magazin -, das mich aufgrund einer vielversprechenden Beigabe aus dem Bahnhofskiosk heraus angelacht hat. Als Extra wurde mir auf dem Titel ein Achtsamkeits-Schreibbuch angepriesen. Und das wollte ich diesen Monat einfach mal ausprobieren und be-schreiben :)


Schon allein das erste Durchblättern des Schreibbuchs hat richtig Spaß gemacht: Es ist auf Naturpapier gedruckt und fühlt sich schön griffig an. Dadurch habe ich richtig Lust bekommen, mal wieder einen Kuli in die Hand zu nehmen und wie früher einfach drauf los zu schreiben, statt in die Computer-Tasten zu hauen und jeden Satz dreimal umdrehen zu können.

30 Tage Zeit und viel Papier für Selbstreflexion

Insgesamt bietet das Achtsamkeits-Schreibbuch Platz für 30 Tage Schreibpraxis. Es wurde nach der sogenannten Mindful-Analysis-Methode zusammengestellt und gibt dadurch systematisch Raum bzw. Papier zur Selbstreflexion. Jeden Tag wartet eine neue Frage auf mich, die es auf ca. einer DINA5-Seite zu beantworten gilt.

Gleich in der ersten Woche geht es darum, sich selbst in der aktuellen Situation näher zu beschreiben. Dabei reicht das Spektrum von ziemlich banalen Fragen wie "Was hast Du heute getan und was wirst Du heute noch tun?" bis hin zu tiefgründigen Themen "Was belastet Dich im Moment am stärksten?". In der zweiten Woche winkt eine vertiefte Innensicht, beispielsweise zu den wichtigsten Ereignissen, Themen und Fragen in meinem Leben. In Woche drei werde ich mich meinen Möglichkeiten zuwenden und mich unter anderem mit Fragen zu meinen größten Träumen und den hartnäckigsten Hinderungsgründen beschäftigen. Und in der verbleibenden Zeit geht es darum, über konkrete Schritte nachzudenken, Unterstützer zu finden - aber auch an mögliche Opfer zu denken, die ich bei der Erfüllung meiner Wünsche und Träume erbringen muss.

In den letzten drei Tagen habe ich bereits damit angefangen, mein Achtsamkeits-Schreibbuch mit Leben zu füllen und bislang macht es echt Spaß und fällt mir auch leicht. Ich bin gespannt, wie's weitergeht!

Rückblick auf mein Juni-Experiment: Tägliche Natur-Streifzüge

Mit meinem Juni-Experiment war ich richtig happy. Zwar habe ich es meist nur jeden zweiten Tag zu einem "richtigen" Streifzug geschafft. Aber immer wenn ich unterwegs war, habe ich diese Zeit wirklich mit allen Sinnen genossen. Besonders stolz war ich, dass ich es sogar einmal morgens direkt nach dem Aufstehen geschafft habe, eine Runde über die nahe gelegenen Felder zu drehen. In der Morgensonne hat die Natur einfach einen ganz besonderen Zauber und ich bin einfach auch immer wieder mit geschlossenen Augen dagestanden und habe die ersten warmen Sonnenstrahlen des Tages auf meiner Haut genossen.

Auch durch das fast menschenleere BlüBa habe ich abends einen Spaziergang gemacht und noch eine Weile lächelnd den Enten zugeschaut, die sich schon zum "Zu-Bett-Gehen" bereitgemacht und den Schnabel in ihr Gefieder gesteckt hatten.

Besonders empfehlen kann ich auch eine Mittagspause in der Natur. Hier habe ich mir auch öfter eine kleine Auszeit auf der Karlshöhe gegönnt und nach einer kleinen Mahlzeit noch die Sonne auf einer Parkbank genossen und Kindern beim Spielen zugeschaut :) Alles in allem eine wirklich schöne Zeit und ich bin mir sicher, dass das nicht meine letzten Natur-Streifzüge waren!

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