Montag, 11. Juli 2016

Blogparade: Tierisch gute Achtsamkeitstrainer

Was können wir von Tieren in Sachen Achtsamkeit lernen? Nun, eine ganze Menge! Ob Pferd, Katze, Hund oder Hamster – oft haben wir die weltbesten Achtsamkeitstrainer direkt vor unserer Nase. Im Rahmen einer Blogparade möchte ich dazu einladen, eure Lieblingstiere mal bewusster unter die Lupe zu nehmen und sie vorzustellen.


Wer sich zunächst fragt, was es mit einer Blogparade genau auf sich hat: Das ist eine Einladung an grundsätzlich alle Menschen, einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben, zu dem sie gerne etwas sagen möchten. In meinem Fall lautet der Übertitel „Tierisch gute Achtsamkeitstrainer“. In der Regel sollte das innerhalb eines gewissen Zeitraums geschehen – meine Blogparade läuft bis Ende Juli 2016.

Wie funktioniert diese Blogparade genau?
  1. Beobachtet euer Lieblingstier mit achtsamem Blick: Egal ob Ameise, Kaninchen oder Zebra – achtet bewusst darauf, was euch an eurem Lieblingstier besonders fasziniert oder inspiriert, was es euch lehrt. Mach auch gerne ein Foto!
  2. Schreibt einen (kurzen) Beitrag und teilt ihn mit mir: Wenn ihr einen eigenen Blog habt, könnt ihr ebenfalls unter dem Titel „Blogparade: Tierisch gute Achtsamkeitstrainer“ einen eigenen Blogbeitrag über euer Lieblingstier schreiben und veröffentlichen. Bitte postet dann den Link zu eurem Blogbeitrag unter meinem Blogbeitrag als Kommentar oder schreibt mir eine Mail an achtsamimalltag@gmail.com, damit ich ihn auch finden und lesen kann. Falls ihr keinen eigenen Blog habt, könnt ihr alternativ auch auf meiner Facebook-Seite einfach ein Foto und einen kurzen Text über euer Lieblingstier posten. Egal auf welchem Weg – bitte veröffentlicht eure Beiträge bis spätestens Sonntag, 31. Juli 2016.
  3. Freut euch über die gesammelten Werke: Anfang August veröffentliche ich dann einen weiteren Blogbeitrag, in dem ich die gesammelten Beiträge zusammenfasse und für euch alle zur Verfügung stelle. Ich bin total offen, was mich erwartet – ob wenige oder viele Beiträge, Fokus auf die „gängigen“ Haustiere oder letzten Endes ein komplettes Artenspektrum – lassen wir uns überraschen. Unter allen, die bei der Aktion aktiv mitmachen, werde ich übrigens auch jemanden auswählen, der von mir ein schönes Überraschungspaket erhält.
Warum überhaupt eine Blogparade?

Erstens bin ich total gespannt, was passieren wird. Ich habe mich zwar selbst schon an Blogparaden beteiligt, aber noch nie selbst eine gestartet. Zweitens interessiert mich, was andere Menschen über dieses Thema denken bzw. schreiben und freue mich auf die Vernetzung mit Gleichgesinnten. Und drittens möchte mit dieser Aktion auch zwei meiner Lieblingsthemen verbinden – Achtsamkeit und Tiere.

Zu dieser Blogparade haben mich übrigens meine beiden Kater Tyson und Pumi inspiriert. Seitdem ich die beiden Racker von einer privaten Tierschutzorganisation in Spanien adoptiert habe, bereichern sie mein Leben jeden Tag aufs Neue. Warum die in meinen Augen ideale Achtsamkeitstrainer sind? Das habe ich euch im Folgenden in meinem Beitrag zum Thema „Tierisch gute Achtsamkeitstrainer“ zusammengestellt:
 
Hellwach mit allen Sinnen – für alles, was im Moment ist

Sei es ein Schmetterling, der gerade im Garten vorbeiflattert, das Schnuppern an der frisch geöffneten Futterdose oder die aufmerksam gespitzten Ohren, sobald irgendwelche Geräusche zu hören sind – meine beiden Kater haben super feine Antennen und sind mit allen Sinnen immer ganz präsent. Den eigenen Gedanken nachhängen, das scheinen sie nicht zu kennen. Für Pumi und Tyson gibt es wohl immer nur das, was jetzt gerade passiert. Und das finden sie mega spannend!

Neugieriger Forscher- und Entdeckergeist

Das bringt mich direkt zu meinem zweiten Punkt. Selten habe ich so neugierige Haustiere gehabt wie diese beiden. Gerade auch im Umgang mit fremden Menschen (z.B. wenn ich Besuch bekomme) oder anderen Tieren (z.B. die Katzen in unserer Nachbarschaft) – grundsätzlich sind die beiden neuen Situationen gegenüber erst einmal total offen und vorurteilsfrei eingestellt. Schubladen-Denken scheinen sie nicht zu kennen. Das hilft ihnen, sich immer wieder leicht auf Neues einzulassen.

Dankbar genießen

Schätzen, was man hat. Das können Pumi und Tyson auch besonders gut. So wird in der Regel jede Mahlzeit oder auch Streicheleinheit mit einem zufriedenen Schnurren oder Gurren quittiert. Gibt es im Haus oder im Garten ein schönes Sonnenplätzchen, dann sind sie Meister darin, sich zufrieden in der Sonne zu räkeln oder gemütlich zu dösen. Da wird selbst mir beim zuschauen immer ganz warm um’s Herz :-)

Grenzen setzen – Nein sagen

Aber sie können auch anders. Sie haben ein gutes Gespür für sich selbst und wissen ganz genau, ob und wann sie etwas zulassen wollen oder nicht. Das muss nicht heißen, dass sie gleich die Krallen ausfahren und fauchen. Tyson fängt beispielsweise eher das Zappeln an, wenn man ihn gegen seinen Willen auf den Arm nimmt oder läuft weg, wenn er nicht gestreichelt oder zurück ins Haus gebracht werden möchte. Die einen würden vielleicht sagen: „Katzen sind halt zickig“. Ich bin der Meinung: Sie haben ihren eigenen Kopf und können klare Grenzen setzen – die wir Menschen zu respektieren haben. Und von dieser Klarheit im „Nein sagen“ kann ich mir für meinen Teil auf jeden Fall noch eine Scheibe abschneiden.

Pfleglicher Umgang mit sich selbst und anderen

Pumi und Tyson zelebrieren die tägliche Katzenwäsche ausgiebig. Ob nach dem Aufstehen oder den Mahlzeiten, vor dem Schlafen oder einfach mal zwischendurch – sie scheinen ihr Fell wirklich zu schätzen, so pfleglich wie sie damit umgehen. Gerne putzen sie sich auch mal gegenseitig, wobei Tyson auch hier klare Grenzen zieht und Pumi auch mal „eine putzt“, wenn es ihm zu viel der Reinigung wird. Abgesehen von der Katzenwäsche achten sie auch gut auf ihre anderen körperlichen Bedürfnisse wie Hunger oder Durst. Und machen das auch gerne mal lautstark bemerkbar ;-)

…und los geht die Blogparade!

Das war’s von meiner Seite – und jetzt seid ihr an der Reihe :-) Ich freue mich schon jetzt „tierisch“ auf alles, was kommt, egal ob Blogbeitrag, Facebook-Posting oder auch einfach ein Kommentar unterhalb dieses Blogartikels. Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Beteiligung und fürs Weitersagen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten